FESTE FEIERN

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Und da ist sie wieder, unsere geliebte, verhasste Weihnachtszeit. Kaum ein Blog, der sich nicht mit dem Thema beschäftigt, so gut wie keine Zeitschrift, die ihr Layout nicht mit Glöckchen und Sternchen verziert. Und auch das Fernsehen liefert wie gewohnt vorproduzierte Helene-Fischer-André-Rieu-Weihnachts-Gedenk-Endlosschleifen. Die Frage aller Fragen: Warum bloß? Ich gebe zu: Auch ich bin vom Weihnachtsvirus befallen! Spätestens anderthalb Monate vor Heiligabend treiben mir die Wünsche der Kinder – die sich unter Garantie pünktlich zum 22. noch mal ändern – die Schweißperlen auf die Stirn, nächtelang wälze ich mich schlaflos hin und her. Das Blöde daran: Wer die Geschenke nicht rechtzeitig besorgt, hat bereits verloren. Denn dann sind sie a) vergriffen oder b) um mind. 20 Prozent teurer geworden. Ich weiß, das ist alles oberflächlicher kommerzieller Kram, und wir alle haben nichts besseres zu tun, als an Weihnachten dem schnöden Mammon zu huldigen. Aber man will doch nun mal seinen Lieben eine Freude bereiten, das ist praktizierte Nächstenliebe! Zum Thema Glöckchen und Sternchen: Auch wenn die Kisten im Keller alles an Deko beherbergen, was auf den Weihnachtsmärkten von Klappholz bis Katzenhirn verfügbar ist (diese Ortschaften gibt es wirklich), muss es trotzdem eine neue Packung Kugeln sein – alle Jahre wieder. Kein Wunder, dass die Weihnachtsschmuckindustrie boomt. Und jetzt bin ich sogar schon so weit und schreibe über ein Thema, zu dem bereits alles gesagt, gebloggt, gepostet und verwurstet wurde. Dabei wollte ich doch nur frohe Festtage und einen guten Rutsch wünschen, dazu ein Gläschen Glühwein trinken. Denn das einzig wirksame Mantra gegen den alljährlichen Weihnachtskoller lautet: Feste Feiern und entspannen. Oder anders gesagt: Love, Peace, a Merry Xmas and a Happy New Year!