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5 Tipps gegen den „Bad Hair Day“

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Die meisten Menschen haben ein eher gespaltenes Verhältnis zu ihren Haaren: zu lang, zu kurz, zu viel, zu wenig, zu glatt, zu lockig, zu hell, zu dunkel … Die Liste kann bisweilen sehr lang sein. Besonders kritisch wird es an den berühmt-berüchtigten „Bad Hair Days“, an denen nichts, aber auch gar nichts mit den Haaren gelingen mag. Entweder hängen sie schlapp herunter wie drei Tage alter Schnittlauch oder sie stehen kreuz und quer wie Kraut und Rüben – in jedem Fall erinnern sie an Gemüse und verhalten sich keinesfalls wie gewünscht. Oft trifft dieses Phänomen Frauen jeden Alters, weshalb Männer mit Glatze fast schon neidisch beäugt werden. Deshalb fünf garantiert wirksame Tipps zum Thema „Gute Haare, schlechte Haare“.

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SCHNIPP SCHNAPP, HAARE AB

Extreme Situationen erfordern manchmal extreme Maßnahmen. Wenn nichts anderes mehr hilft und die Haare nur noch nerven, kann ein Gang zum Friseur Wunder wirken. Oft reicht es dabei völlig aus, einfach nur die Spitzen schneiden zu lassen. Vokuhila, Bombage oder Minipli würden den Bad Hair Day nur noch verschlimmern. Lieber ein bisschen waschen, schneiden, föhnen, fertig ist die Haube. Friseur-Salons lassen sich ganz einfach über Seiten wie friseure-finden.de oder friseursuchmaschine.com ermitteln. Hier gibt es auch außergewöhnlichere Angebote wie „Mobile Friseure“ oder „Wellness-Friseure“. Was dahintersteckt, würde vermutlich einen ganzen weiteren Artikel füllen.

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DON’T BLOW IT!

Diesen Rat gibt uns ein demnächst erscheinendes Produkt der Marke „Bumble and bumble“, das für einen lässig-luftgetrockneten Look sorgen soll. Die Hairstyling-Creme eignet sich laut Angaben von Douglas (exklusiver Vertrieb ab Juli 2015) besonders für feines und mittellanges Haar und verspricht, fliegendes Haar zu zähmen und Frizz zu beseitigen. Leichte Polymere sollen die natürliche Haarstruktur unterstützen und dezente Wellen hervorrufen – sozusagen „Beach Waves“ aus der Tube. Schade, dass wir dieses Produkt nicht vorab testen durften! Was sich ebenfalls interessant anhört: In der Creme enthaltene UVA- und UVB-Filter schützen vor Sonnenstrahlung. So übersteht das Haar auch den nächsten Sommerurlaub weitestgehend unbeschadet. Zur genauen Anwendung von „Don’t blow it“ ist bislang nichts näheres bekannt, doch der Name lässt vermuten, dass man EIN Tool bestimmt nicht braucht: den Föhn.

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BEANIES, CAPS & CO.

Zugegeben, dieser Tipp ist nicht gerade neu, dafür aber immer wieder effizient, vor allem im Winter. Einfach morgens Mütze oder Cap auf die schlecht sitzende Frisur packen, abends wieder runter damit. Was aber, wenn Chef oder Chefin nicht mitspielen? Vielleicht eine Erkältung vortäuschen oder behaupten, die Klimaanlage im Büro sei falsch eingestellt. Oder ganz ungeniert über den Bad Hair Day jammern. Dann darf man die Kopfbedeckung in Zukunft bestimmt jederzeit anbehalten.

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JUST WASH IT!

Und jetzt der Klassiker unter den Bad Hair Day-Tipps: Einfach mal wieder Haare waschen! Am besten mit Produkten, die das Haar weder überpflegen noch zu sehr austrocknen oder aufrauen. Leichter gesagt als getan, da es gefühlt mindestens eine Millionen Shampoos auf der Welt gibt. Manchmal hilft es, zwei Lieblings-Shampoos zu mischen, um den störrischen Haaren beim nächsten Waschgang ein Schnippchen zu schlagen. Ebenso kann es Wunder wirken, ein ganz neues Shampoo auszuprobieren, da sich Haare nach zu langer Nutzung ein und desselben Produkts über zu viel Einseitigkeit beschweren“ könnten. Und wenn das alles nichts mehr hilft, kommt unser nächster und letzter Tipp zum Einsatz:

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SPRAY IT!

Meistens dauert ein Bad Hair Day – wie der Name schon sagt – nur 24 Stunden. Da ist es durchaus legitim, zu kurzfristig wirkenden Mitteln zu greifen, die eines Karl Lagerfeld würdig sind. Im Gespräch mit der Zeitschrift Harpers Bazaar gestand der Modekönig, dass er seine Haare regelmäßig mit Trockenshampoo einstäubt, damit sie immer schön strahlend und sauber bleiben. Und was bei Karl klappt, kann auch bei uns funktionieren. Besonders effektiv ist das „Miracle Dry Shampoo“ der Marke Aussie, das mit australischem Jojobasamen-Extrakt für den „blitzschnellen Zwischendurch-Volumen-Kick“ sorgt. Kleinste Mengen hiervon wirken auch im feinen Haar kräftigend und aufbauend. Allerdings sollte das Wunder-Shampoo aufgrund seines intensiven Duftes nur zurückhaltend verwendet werden. Ebenfalls sehr zu empfehlen ist das Trocken-Kräuter-Shampoo „Volume Trockenshampoo“ von Manufactum oder auch das „Trocken-Shampoo Volume Lift“ von Syoss.

Doch für welche Maßnahme wir uns auch am „Bad Hair Day“ entscheiden, ein Spruch passt immer:

HAARE GUT, ALLES GUT!

 

Fotocredits:
Bild 1 – Tim Reckmann / Pixelio (bearbeitet durch die Autorin)
Bild 2 – Helmut J. Salzer / Pixelio (bearbeitet durch die Autorin)
Bild 3 – Parfümerie Douglas GmbH
Bild 4 – Georg Schierling / Pixelio
Bild 5 – Heike / Pixelio
Bild 6 – Autorin

 

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