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5 Tipps gegen den „Bad Hair Day“

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Die meisten Menschen haben ein eher gespaltenes Verhältnis zu ihren Haaren: zu lang, zu kurz, zu viel, zu wenig, zu glatt, zu lockig, zu hell, zu dunkel … Die Liste kann bisweilen sehr lang sein. Besonders kritisch wird es an den berühmt-berüchtigten „Bad Hair Days“, an denen nichts, aber auch gar nichts mit den Haaren gelingen mag. Entweder hängen sie schlapp herunter wie drei Tage alter Schnittlauch oder sie stehen kreuz und quer wie Kraut und Rüben – in jedem Fall erinnern sie an Gemüse und verhalten sich keinesfalls wie gewünscht. Oft trifft dieses Phänomen Frauen jeden Alters, weshalb Männer mit Glatze fast schon neidisch beäugt werden. Deshalb fünf garantiert wirksame Tipps zum Thema „Gute Haare, schlechte Haare“.

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SCHNIPP SCHNAPP, HAARE AB

Extreme Situationen erfordern manchmal extreme Maßnahmen. Wenn nichts anderes mehr hilft und die Haare nur noch nerven, kann ein Gang zum Friseur Wunder wirken. Oft reicht es dabei völlig aus, einfach nur die Spitzen schneiden zu lassen. Vokuhila, Bombage oder Minipli würden den Bad Hair Day nur noch verschlimmern. Lieber ein bisschen waschen, schneiden, föhnen, fertig ist die Haube. Friseur-Salons lassen sich ganz einfach über Seiten wie friseure-finden.de oder friseursuchmaschine.com ermitteln. Hier gibt es auch außergewöhnlichere Angebote wie „Mobile Friseure“ oder „Wellness-Friseure“. Was dahintersteckt, würde vermutlich einen ganzen weiteren Artikel füllen.

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DON’T BLOW IT!

Diesen Rat gibt uns ein demnächst erscheinendes Produkt der Marke „Bumble and bumble“, das für einen lässig-luftgetrockneten Look sorgen soll. Die Hairstyling-Creme eignet sich laut Angaben von Douglas (exklusiver Vertrieb ab Juli 2015) besonders für feines und mittellanges Haar und verspricht, fliegendes Haar zu zähmen und Frizz zu beseitigen. Leichte Polymere sollen die natürliche Haarstruktur unterstützen und dezente Wellen hervorrufen – sozusagen „Beach Waves“ aus der Tube. Schade, dass wir dieses Produkt nicht vorab testen durften! Was sich ebenfalls interessant anhört: In der Creme enthaltene UVA- und UVB-Filter schützen vor Sonnenstrahlung. So übersteht das Haar auch den nächsten Sommerurlaub weitestgehend unbeschadet. Zur genauen Anwendung von „Don’t blow it“ ist bislang nichts näheres bekannt, doch der Name lässt vermuten, dass man EIN Tool bestimmt nicht braucht: den Föhn.

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BEANIES, CAPS & CO.

Zugegeben, dieser Tipp ist nicht gerade neu, dafür aber immer wieder effizient, vor allem im Winter. Einfach morgens Mütze oder Cap auf die schlecht sitzende Frisur packen, abends wieder runter damit. Was aber, wenn Chef oder Chefin nicht mitspielen? Vielleicht eine Erkältung vortäuschen oder behaupten, die Klimaanlage im Büro sei falsch eingestellt. Oder ganz ungeniert über den Bad Hair Day jammern. Dann darf man die Kopfbedeckung in Zukunft bestimmt jederzeit anbehalten.

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JUST WASH IT!

Und jetzt der Klassiker unter den Bad Hair Day-Tipps: Einfach mal wieder Haare waschen! Am besten mit Produkten, die das Haar weder überpflegen noch zu sehr austrocknen oder aufrauen. Leichter gesagt als getan, da es gefühlt mindestens eine Millionen Shampoos auf der Welt gibt. Manchmal hilft es, zwei Lieblings-Shampoos zu mischen, um den störrischen Haaren beim nächsten Waschgang ein Schnippchen zu schlagen. Ebenso kann es Wunder wirken, ein ganz neues Shampoo auszuprobieren, da sich Haare nach zu langer Nutzung ein und desselben Produkts über zu viel Einseitigkeit beschweren“ könnten. Und wenn das alles nichts mehr hilft, kommt unser nächster und letzter Tipp zum Einsatz:

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SPRAY IT!

Meistens dauert ein Bad Hair Day – wie der Name schon sagt – nur 24 Stunden. Da ist es durchaus legitim, zu kurzfristig wirkenden Mitteln zu greifen, die eines Karl Lagerfeld würdig sind. Im Gespräch mit der Zeitschrift Harpers Bazaar gestand der Modekönig, dass er seine Haare regelmäßig mit Trockenshampoo einstäubt, damit sie immer schön strahlend und sauber bleiben. Und was bei Karl klappt, kann auch bei uns funktionieren. Besonders effektiv ist das „Miracle Dry Shampoo“ der Marke Aussie, das mit australischem Jojobasamen-Extrakt für den „blitzschnellen Zwischendurch-Volumen-Kick“ sorgt. Kleinste Mengen hiervon wirken auch im feinen Haar kräftigend und aufbauend. Allerdings sollte das Wunder-Shampoo aufgrund seines intensiven Duftes nur zurückhaltend verwendet werden. Ebenfalls sehr zu empfehlen ist das Trocken-Kräuter-Shampoo „Volume Trockenshampoo“ von Manufactum oder auch das „Trocken-Shampoo Volume Lift“ von Syoss.

Doch für welche Maßnahme wir uns auch am „Bad Hair Day“ entscheiden, ein Spruch passt immer:

HAARE GUT, ALLES GUT!

 

Fotocredits:
Bild 1 – Tim Reckmann / Pixelio (bearbeitet durch die Autorin)
Bild 2 – Helmut J. Salzer / Pixelio (bearbeitet durch die Autorin)
Bild 3 – Parfümerie Douglas GmbH
Bild 4 – Georg Schierling / Pixelio
Bild 5 – Heike / Pixelio
Bild 6 – Autorin

 

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Der (fast) perfekte Blumenstrauß

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Jeder, der Kinder oder Patenkinder im Grundschulalter hat, weiß, was an einem Feiertag blühen kann: selbstgebastelte Geschenke! Darunter Handabdrücke aus Gips, mit Glitzersteinchen verzierte Fotorahmen, Vasen aus Konservenbüchsen oder bunt überklebte Ostereier mit schielenden Augen und flusigen Haaren. Teilweise ist nicht ganz klar, ob wir vor Rührung oder aus purer Verzweiflung weinen sollen, denn der Schrank im Keller lässt sich vor lauter mit Stolz präsentierter Geschenke kaum noch öffnen, geschweige denn schließen. Doch was wären die Feiertage ohne diese kleinen Bekundungen der Zuneigung? Höchstens halb so schön! Vor allem, wenn richtig gute Ideen dabei heraus kommen, wie zum Beispiel der niemals welkende Blumenstrauß aus Bastelkarton oder die hübsche Herz-Karte.

Für den Blumenstrauß – übrigens auch ein tolles Verzeih-mir-Geschenk – braucht man:

  • 1 Bogen grüne Bastelpappe, wird in Stängelform eingeschnitten und anschließend zusammengerollt
  • bunte Bastelpappe, aus der die Blütenblätter geformt werden
  • Schere
  • Tesafilm
  • Pritt-Stift oder Alleskleber

Für die Karte mit dem geklebten Mosaik-Herzen wird folgendes Material benötigt:

  • 1 Bogen (rote) Bastelpappe, knicken und an einer Seite ein großes Herz herausschneiden
  • Geschenkpapier-Reste, die als Mosaik-Herz ins Innere der Karte geklebt werden
  • Schere
  • Pritt-Stift oder Alleskleber

Habt ihr auch tolle und praktische DIY-Geschenkideen, bzw. was bekommt ihr so an Selbstgebasteltem geschenkt?

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Heiter bis fleckig

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Selbstbräunungssprays
St. Tropez, Ambre Solaire & Sundance

Sommerzeit, Beinfreiheit, Schwierigkeit? Wenn sich an den warmen Tagen die Gliedmaßen in einem – sagen wir mal – suboptimalen Bräunungszustand befinden und statt an „Model Walk“ an „Chicken Run“ erinnern, ist es höchste Zeit zu handeln. Die Freiluftsaison kann gnadenlos sein und blasse Beine in kurzen Röcken, Hosen oder Kleidern schnell unvorteilhaft erscheinen lassen. Wer mit makelloser Haut oder einem von Natur aus gebräunten Teint gesegnet ist, kennt dieses kleine Problem vermutlich nicht und braucht daher eventuell gar nicht weiter zu lesen. Für die anderen gilt: Endlose Sonnenbäder sind zu vermeiden, letztlich hilft nur tricksen, tricksen und nochmals tricksen. Aus dem reichhaltigen Angebot von Self Tanning Produkten wurden somit drei Bräunungssprays ausgewählt, die heller Haut im Handumdrehen einen Hauch von Sommer verleihen sollen. Klingt wunderbar, aber ist es das auch wirklich? Hier die Ergebnisse unseres ultimativen „Self Tanning Contest“:

Ausgangsbasis
waren die Produkte „Ambre Solaire Natural Bräuner Selbstbräunungs-Spray“ von Garnier, „Sundance Transparentes Selbstbräunungsspray“ sowie das „Perfect Legs Spray“ von St. Tropez (dieses wurde nicht nur an den Beinen, sondern auch am Oberkörper ausprobiert). Weitere wichtige Testvoraussetzung: die sehr helle Haut der Probandin, Sommersprossen inklusive.

Verteilbarkeit
Zunächst wurde die Verteilbarkeit auf der Haut geprüft. Nicht jeder mag Sprays, sei es bei Lotions, Selbstbräunern oder anderen Kosmetikprodukten. Allerdings lassen sich durch diese Technik geringere Mengen auf größere Hautpartien auftragen. Ein Zuviel an Creme kommt dadurch seltener vor. Sowohl beim Garnier- als auch beim St. Tropez-Produkt gelang die Verteilung recht schnell und einfach, während der Sundance-Bräuner etwas zähflüssig war.

Einziehen
Nächster Punkt: das Einziehen in die Haut. Hier lag „Ambre Solaire“ ganz klar vorne, denn nach nur wenigen Sekunden war kaum mehr spürbar, dass überhaupt ein Spray aufgetragen wurde. Aber auch die anderen Produkte hinterließen kein klebriges Gefühl auf der Haut.

Duft
Wer Self Tanning Produkte nutzt, weiß, wie unterschiedlich und manchmal unangenehm sie riechen können. Das liegt vor allem an dem Wirkstoff DHA (Dihydroxyaceton), der mit den Aminosäuren und Proteinen der obersten Hautschicht reagiert, wodurch ein recht „spezieller“ Duft entstehen kann (Quelle: www.helpster.de). Je nachdem, aus welchen Inhaltsstoffen das Produkt ansonsten zusammengesetzt ist, ist dieser Geruch mal stärker, mal schwächer. Bei unseren Testprodukten konnte diesbezüglich eine ganz klare Aussage getroffen werden: Der Duft des St. Tropez-Sprays ist frisch wie bei einer normalen Bodylotion, völlig ohne den unangenehmen „Beigeruch“. Auch Stunden später, als das Produkt seine volle Wirkung entfaltet hat, ändert sich daran nichts. Ganz anders beim Sundance-Bräuner: Recht bald nach dem Aufsprühen wird klar, dass man entweder den Rest des Tages mit dem typischen Self Tanning-Geruch herumlaufen muss oder direkt zurück in die Dusche gehen kann. Vielleicht liegt es auch daran, dass Sundance in seinem Produkt wesentlich weniger Inhaltsstoffe verwendet als St. Tropez, was wiederum ein Vorteil ist. Ambre Solaire liegt geruchstechnisch im guten Mittelfeld, allerdings bei einer ähnlichen Menge an Inhaltsstoffen wie St. Tropez.

Wirkung/Natürlichkeit
Noch ein wichtiger Prüfstein für alle Freundinnen und Freunde des Self Tanning ist die Intensität der Wirkung bzw. ihre Natürlichkeit. Denn wer will schon wie eine wandelnde Karotte herumlaufen? Vor allem sehr helle Haut reagiert auf Selbstbräuner oft mit orangefarbenen Flecken, und auch in dieser Hinsicht kann das Produkt von St. Tropez überzeugen: Nicht nur, dass das Spray gefärbt ist und dadurch ein direkter, sehr natürlich wirkender Bräunungseffekt auf der Haut entsteht. Dieser verändert sich auch nach einer längeren Einwirkzeit nicht. Will heißen: So, wie die Haut im ersten Moment nach dem Auftragen aussieht, bleibt sie auch, und das ist vor allem bei heller Haut günstig, da die Intensität der Bräune schon während des Auftragens kontrolliert werden kann. Unschöne Flecken werden dadurch vermieden. Ein gutes Ergebnis im Hinblick auf die Natürlichkeit der Bräunung erzielt an zweiter Stelle das Sundance-Produkt. Da es transparent ist, bleibt jedoch der „Überraschungseffekt“ im Hinblick auf die Intensität der Tönung bestehen. Zum Glück ist diese Überraschung keine böse, anders als beim Ambre Solaire-Spray: Vor allem bei der Anwendung auf den Beinen traten hier wieder die seltsamen orangenen Flecken auf, die leider erst nach einigen Tagen und Duschgängen verschwanden.

Special features
Ja, auch ein Bräunungsspray kann das gewisse Etwas haben! Im Fall der Ambre Solaire- und Sundance-Produkte besteht dies darin, dass sie transparent sind und beim Auftragen keine Spuren im Badezimmer hinterlassen. Anders beim Spray von St. Tropez: Die Lotion ist bereits gefärbt (s.o.), so dass es dringend anzuraten ist, das Sprühen in die Dusche oder Badewanne zu verlagern. Denn hiervon lässt sich die Farbe mit Wasser leicht wieder abwaschen. Außerdem sollte man sich nach der Benutzung auch schnellstens die Hände waschen, da die Handinnenflächen ebenfalls „schön braun“ werden. Besonders auffallend ist als Special noch, dass das St. Tropez-Produkt ein sehr weiches und gepflegtes Hautgefühl hervorruft.

Preis
Mit 13,- Euro für 75 ml ist das „Perfect Legs“-Spray von St. Tropez das teuerste der drei Produkte, gefolgt von Ambre Solaire mit 4,95 Euro für 150 ml und Sundance mit 2,45 Euro für ebenfalls 150 ml.

And the winner is …

2015_05SelbstbrauenerStTropez
Noten von 1, sehr gut, bis 3, befriedigend
Platz 1: St. Tropez       Platz 2: Ambre Solaire       Platz 3: Sundance

Ambre Solaire St. Tropez Sundance
Verteilbarkeit

1

1

2

Einziehen

1

2

2

Duft

2

1

3

Wirkung/
Natürlichkeit

3

1

2

Special features

transparent

besonders pflegend
& direkte Bräunung

transparent

Preis

4,95 € (150 ml)

13,- € (75 ml)

2,45 € (150 ml)

Auf die jeweiligen Inhaltsstoffe wurde bei diesem Test nicht eingegangen, allerdings kam es auch bei keinem der Produkte zu Hautirritationen.

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Hübsch süß

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Colomba Rubino
La Perla di Torino

Und schon ist Ostern wieder vorbei. Fast genauso schnell wie die Süßigkeiten zu uns gekommen sind, sind sie auch wieder verschwunden. Aber von manchen Köstlichkeiten kann man sich einfach nicht trennen. Liebliche Weine, Mon Chérie-XXL-Familienpackungen, Fondant-Eier oder die „Colomba“, ein typisch italienisches Ostergebäck. Ihr „Zwilling“, die Panettone, wird gerne zu Weihnachten verschenkt. Farbenfroh verpackt fiel uns jedoch völlig überraschend eine Oster-Colomba in die Hände. Zunächst ein großes Hallo angesichts der Größe des Geschenks: Stolze 35 x 14 x 25 Zentimeter machten sich auf dem Küchentisch breit. Dann ein noch größeres Staunen, als das stattliche Gebäck in Form einer angedeuteten Taube zum Vorschein kam. Die Colomba soll eine Friedenstaube symbolisieren, was an Ostern und auch sonst ein sehr schöner Gedanke ist.

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Ein bisschen skeptisch waren wir trotzdem. Es stand zu befürchten, dass es sich um trockenes Hefegebäck mit Zitronat, Orangat und Bergen von Rosinen handeln würde. Visionen von staubigen Panettone-Kuchen brachen sich Bahn. Also wurde erst einmal auf der Homepage des italienischen Herstellers „La Perla di Torino“ recherchiert, was genau die Leckerei mit dem klangvollen Namen „Colomba Rubino“ beinhaltet. Dann die überraschende Beschreibung im Oster-Katalog der Firma: „Soft and fragrant dough, with dried cranberries and tropical fruits, without candied fruits.“ Also weder staubiger Teig noch zuckriges Orangat noch klebrige Rosinen. Im Gegenteil, versprochen wurde ein „weicher und duftender Teig mit getrockneten Preiselbeeren und tropischen Früchten“ und zwar OHNE kandierte Früchte. Klingt doch lecker, wenn nicht sogar ein bisschen gesund. Also wurde genascht. Und heraus kam,…

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…dass eine italienische Colomba richtig gut schmecken kann! Der Teig saftig, die getrockneten Preiselbeeren und exotischen Früchte dezent-aromatisch, kurzum, ein perfektes Frühstücks- und Nachmittagsgebäck. Kinder könnten angesichts der Beeren, die auf den ersten Blick dann doch wieder wie überdimensionale Rosinen aussehen, etwas eingeschüchtert sein. Aber mit ein bisschen Butter lässt sich dieser kleine Nachteil leicht überstreichen. Zutaten wie Weizenmehl, Zucker, Eigelb, Butter und Sauerteig, die auf der Rückseite der Verpackung aufgelistet sind, deuten auf gefährlich hohe Kalorienwerte hin. Immerhin werden auch hierzu Angaben gemacht: 100 Gramm Colomba beinhalten 15,5 g Fett und 50 g Kohlenhydrate sowie 6,5 g Proteine. Salz ist zu 0,375 g pro 100-Gramm-Portion enthalten. Doch um all diese Dinge sollten wir uns hier und heute nicht kümmern. Denn erstens ist die Zeit des Fastens und der Askese schon längst vorbei. Zweitens ist die Colomba erst zum nächsten Osterfest wieder erhältlich (davor nur in Panettone-Version zu Weihnachten). Und drittens widmen wir uns dem heiklen Thema „Bikini-Saison“ erst in den nächsten Beiträgen.

 

 

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Beliebte Schoko-Zwillinge

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Es gibt Feste, die müssen einfach gefeiert werden. Eins davon ist Ostern. Spätestens seit der Grundschulzeit ist uns zwar klar, dass es den Osterhasen gar nicht gibt, dennoch freuen wir uns immer wieder wie Kinder auf das Fest, das – neutral formuliert – den Frühling begrüßt und vielleicht sogar die Augen unserer eigenen Kinder zum Strahlen bringt. Aber ebenso hartnäckig wie das Ritual „Eier färben – verstecken – suchen“ hält sich das Gerücht, Schokohasen seien nichts anderes als Weihnachtsmänner, die keiner mehr haben will. Und tatsächlich: Nackt und ohne Alufolie gibt es bei manchen Modellen (vor allem den günstigeren) verblüffende Ähnlichkeiten mit den „Vorgängern“. Aber darüber wollen wir uns hier kein Urteil erlauben. Mit gewohnter Regelmäßigkeit kontert die Schokoladenindustrie, ein verschmolzener Schoko-Oster-Weihnachtsmann-Hase sei unrentabel und dazu ungenießbar. Am Ende ist das alles aber unerheblich. Was zählt, ist die Lust am Feiern und Genießen, und sollte in den Ferien einmal Langeweile aufkommen, hier ein kleiner Tipp: Einfach alle Osterhasen einschmelzen und versuchen, daraus schöne Weihnachtsmänner zu formen. Mal sehen, ob’s klappt …

Fotocredits: Tim Reckmann / Pixelio

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Ja, ich will – euch!

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Vívo Style Signature Series Fitness-Tracker
Garmin

Wir haben es schon immer gewusst: Das Lesen von Frauen- und Boulevardzeitschriften sorgt nicht nur für eine vorübergehende Flaute im Hirn, sondern kann bisweilen auch zu akuter Schnappatmung führen. Zuletzt geschehen, als wir vor kurzem die Gala auf Seite 88 aufschlugen und etwas erblickten, das kurzzeitig unseren Puls beschleunigte. Der Blutdruck stieg, und wir hauchten nur noch ein schwaches „Ja, ich will – euch!“. War ganz gut für den Kreislauf und die allgemeine Fitness, hervorgerufen durch ein kleines Tool, das uns in Zukunft Beine machen soll. Schließlich braucht jeder vor Ostern gute Vorsätze.

Schon seit längerem geben uns Fitnessbänder über unseren Lebensstil Auskunft und beurteilen ihn, vorausgesetzt, wir wollen der Wahrheit ins Auge blicken. Falls dem so ist, tragen wir ein eher sportlich aussehendes Modell am Handgelenk, das auf einem meist länglichen Display minimalistische Zahlen zu täglich zurückgelegten Distanzen, Schlafstunden und Kalorienverbrauch anzeigt. Alarmfunktionen erinnern uns daran, dass wir uns dringend mal wieder bewegen sollten. Klingt kaum sexy, doch jetzt können Fitnessbänder auch anders. Mit der neuen „Signature Series“ aus der „vívofit® style collection“ bringt die Firma Garmin ab Frühjahr/Sommer 2015 einen Fitness-Tracker der Extraklasse heraus. Bei der neuen Generation handelt es sich nicht nur um ein praktisches Tool für Gesundheitsbewusste, sondern vor allem auch um ein Accessoire, das wie ein edles Schmuckstück getragen wird. Den Fitness-Tracker „Signature“ aus Edelstahl wird es in folgenden Varianten geben: mit glattem oder strukturiertem Armband in den Farbtönen Roségold, Gold und Silber, oder mit einem dunklen Lederarmband. Kostenpunkt: ca. 115 Euro. Wer diese Fitnessbänder nicht gerne trägt, muss einen ziemlich großen Schweinehund zu Hause herumsitzen haben.

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Da die Objekte der Begierde noch nicht in den Shops erhältlich sind, wird an dieser Stelle auf die Angaben des Herstellers* zurückgegriffen. Hiernach motiviert der portable Fitnesstrainer seine Träger nicht nur zu einem aktiveren und gesünderen Lebensstil, sondern macht auch bei vielen verschiedenen Gelegenheiten – vom Wochenendtrip bis zum Büro – eine gute Figur. Das per Knopfdruck leuchtende E-Ink-Display sorgt auch im Dunkeln für eine gute Lesbarkeit. Selbst im Schlaf gibt es also keine Ausreden, allerdings muss für die Schlafanalyse der entsprechende Modus explizit angeschaltet werden. Die Batterielaufzeit beträgt rund ein Jahr, so dass auch ein leise gemurmeltes „Der Akku war halt leer!“ nicht mehr zählt. Tagsüber liefert der „vívofit®“ Fitness-Tracker individuelle Ziele, die abhängig von den Trainingserfolgen für den Folgetag angepasst werden.

Viele weitere Funktionen, wie zum Beispiel Herzfrequenzmessung und Errechnung des Kalorienverbrauchs, machen das Tool zusätzlich attraktiv. Dennoch ist wichtig zu wissen, dass hierfür zum Teil Zusatzgeräte, ein Konto bei MyFitnessPal oder die Garmin ConnectTM Mobile-App erforderlich sind. Mit welchen Smartphones oder Tablets „vívofit®“ kompatibel ist, kann unter garmin.de/BLE nachgeschaut werden. Letztlich liegt es also in der Hand der Nutzer, inwieweit das Fitnessarmband hilft, die lieben alten Gewohnheiten zu ändern. Doch selbst wenn man die Alarmtöne und Auswertungen ignoriert: Immerhin ziert dann ein stylisches Schmuckstück das Handgelenk und erweckt den Eindruck, als würden wir unser halbes Leben im Fitnessstudio verbringen. Und alleine das macht schon wahnsinnig attraktiv.

Fotocredits: Garmin Deutschland GmbH* (bearbeitet durch die Autorin)

 

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Immer schön sauber bleiben

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Aktiv-Duschgel & Feuchtigkeitscreme für den Mann
Weleda

Weißer als Weiß. Fast so klar wie unsichtbar. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Kaum steht der Frühling vor der Tür, drängen sich einem längst vergessene Werbesprüche ins Gedächtnis. Es mag daran liegen, wie die Sonne durch schlecht geputzte Fenster scheint, wie Staubflocken durch den Raum wirbeln, diese stummen Zeugen einer winterlichen Putzverwahrlosung. Dann gibt es kein Halten mehr, es wird gewischt, gewienert und geschrubbt, und manchmal trifft es auch Unschuldige, zum Beispiel den eigenen Mann. Der könnte eigentlich auch eine Rundum-Erneuerung gebrauchen. Oder ein neues After Shave. Oder einen neuen Haarschnitt. Oder beides.

Aber da man ja nicht direkt den ganzen Mann austauschen will, reicht es, ihm ein paar neue Pflegeprodukte anzudienen. Für dieses gewagte Experiment hat uns der Naturkosmetik-Hersteller Weleda1 eine „Feuchtigkeitscreme für den Mann“ (ca. 10 Euro) und das „Aktiv-Duschgel“ (ca. 6 Euro) zur Verfügung gestellt. Warum schon wieder Naturkosmetik? Weil viele Männer – so auch unser „Test-Mann“ – bei künstlichen Düften und Tinkturen nicht gerade experimentierfreudig sind. Viel lieber bekommen sie auf der Tube zu lesen, wie bei dem Aktiv-Duschgel von Weleda: „Belebt und erfrischt – Ganzheitliche Naturkosmetik“. Scheint zu funktionieren: Das Duschgel wird von unserem Test-Mann gerne ausprobiert und kurz und bündig als „angenehmer als andere Duschgels, aber auch ein bisschen schärfer“ beschrieben. Er meint, einen Hauch von Ingwer zu verspüren, welcher sehr belebend und eben ein wenig scharf sei. Auf der Weleda-Homepage2 steht, dass der „frische und herbe Duft“ des Gels vom „ätherischen Rosmarinöl“ herrührt. Aber egal, ob Rosmarin oder Ingwer: Duft und Reinigungskraft des Aktiv-Duschgels werden als außergewöhnlich und außerordentlich pflegend empfunden. Nur kleine Mengen sind nötig, um die schäumende Wirkung der „Tenside auf Basis pflanzlicher Rohstoffe“ zu erzielen. Zur großen Freude der Frauen bleibt der frische Rosmarin-(Ingwer-)Duft dann auch noch einige Zeit am Mann hängen, der das Duschgel auch in Zukunft weiter benutzen möchte. Teil eins des Experiments ist also geglückt.

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Ähnlich erfreulich geht es mit der Feuchtigkeitscreme weiter, die sich laut Weleda „für alle Hauttypen und auch die empfindliche Haut“ eignet. Auf die gereinigte Haut „sanft einmassiert“ soll sie laut einer dermatologischen Studie eines unabhängigen Instituts nach 28 Tagen folgendes bewirken:
+ 18 % Hautfestigkeit
+ 16 % Hautglättung
+ 26 % Hautfeuchtigkeit

Hört sich nach Wundercreme an. Zugegeben, dem 28-tägigen Härtetest wurde unser Proband nicht unterzogen, allerdings hat er die Creme brav mehrere Tage am Stück morgens aufgetragen. Aufgrund ihrer leichten Konsistenz zog die Pflege schnell und ohne Rückstände ein, brannte auch nach der Rasur nicht auf der Haut und hinterließ ein angenehmes und weiches Gefühl. Die individuelle Geruchswahrnehmung ging diesmal mehr in Richtung Lavendel, doch laut Beschreibung von Weleda sorgt eine „Mischung ätherischer Öle“ (ohne Lavendel!) für den dezent-frischen Duft, während Sesam- und Jojobaöl pflegen und Bienen- und Carnaubawachs die Haut vor Umwelteinflüssen schützen sollen. Eine erbsengroße Menge davon reicht laut Test-Mann aus, um Gesicht und Hals ausreichend mit Creme zu versorgen. Selbst von überzeugten Pflegemuffeln dürfte dies nicht zu viel verlangt sein. Am Ende der Versuchsreihe ist dann auch nur eines wirklich zu bedauern: dass es die Weleda Männerpflegeserie nicht auch für Frauen gibt.

1Weleda Naturkosmetik ist mit dem internationalen NATRUE-Qualitätssiegel zertifiziert (www.natrue.org). Weleda bezieht laut eigenen Angaben die Rohstoffe für seine Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau oder zertifizierter Wildsammlung.

2Die Inhaltsstoffe der beschriebenen Produkte sind auf der Homepage (www.weleda.de) oder in Beipackzetteln detailliert aufgelistet.

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Mein Freund, der Baumschmuck

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Goldene Kette mit Anhänger Baum & Glasstein
SIX

Man muss kein Fan von „50 Shades of Grey“ sein, um sich gerne fesseln zu lassen, zum Beispiel von leckeren Keksen, tollen Frisuren oder glitzerndem Schmuck. Heute geben wir uns dem Geschmeide hin, denn das ist harmlos und gar nicht schmerzhaft. Selbst wenn die Schatulle fast überquillt: Wir kapitulieren gerne vor unserer Sammelleidenschaft. Für das ein oder andere Teil ist schließlich immer noch genügend Platz. Und wenn der Schmuck dann auch noch eine besondere Bedeutung hat, ist die Verzückung perfekt.

So geschehen bei einem Accessoire, das uns diese Woche auf- und zugefallen ist. Es handelt sich um eine Kette der Modeschmuckmarke SIX. Die Kette besteht zu 90 Prozent aus goldfarbenem Metall und zu 10 Prozent aus Glasstein, was sich zunächst einmal ziemlich unspektakulär anhört. Wären da nicht der kleine Baum-Anhänger und der zierliche Glas-Glitzerstein, die einträchtig nebeneinander baumeln. Und auch wenn es vielleicht etwas esoterisch klingt: Der Baum symbolisiert das Leben und die Kraft der Natur – eine Aussage, die gefällt und somit gern am Hals zur Schau getragen wird. Zugegeben, in den Glasstein lässt sich weit weniger hinein interpretieren, aber immerhin ist er ein hübscher Blickfang und verleiht der Kette den zusätzlichen Kick.
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Besonders zu einer weißen Bluse oder einem T-Shirt sieht die Kette mit Baum-Anhänger trotz ihres günstigen Preises von 6,95 Euro edel und schlicht aus. Das Material wurde nicht zu stark poliert, ist nicht zu hell und wirkt dadurch beinahe wie echtes Gold. Der größenverstellbare Verschluss sorgt für eine individuelle Längenanpassung, die Kette selbst besteht aus kleinen aneinandergereihten Kügelchen. Wer jedoch keinen Modeschmuck tragen möchte, wird im Internet unter der Suche „Lebensbaum-Anhänger“ schnell fündig. Hier ist die Auswahl aus Gold- und Silber-Charms ziemlich groß. Oft wird der Lebensbaum als keltisches Symbol beschrieben, das für „die Hoffnung auf eine glückliche Zukunft und gutes Gedeihen“ steht (Quelle: irish-net.de). Klingt irgendwie besser, als sich von Milliardären an die Kette legen zu lassen.

Fotocredits: Beeline Press Center (bearbeitet durch die Autorin)

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Nimm’s sportlich!

Adidas Mid Cut VL Neo Hoops Mid W
Sneaker Mid Cut VL Neo Hoops Mid W
Adidas

Die 80er Jahre, Ära der Schulterpolster, Bundfaltenhosen und anderer Modesünden. Manch einer von uns würde diese Zeit am liebsten komplett aus dem Gedächtnis streichen. Zu tief sitzen die Erinnerungen an hochtoupierte Haare und neonfarbenes MakeUp. Doch beim Retro-Trend „weiße Sneaker“ werden wir plötzlich wieder schwach und wollen diesem Relikt der 80er huldigen. Warum? Weil der Tennisschuh, wie er damals auch genannt wurde, seinen Trägern eine Aura des Sportiven, des Frisch-aus-dem-Urlaub-Gekommenen, des entspannt Lässigen verleiht. Das ist heute nicht anders als damals. Einfach reinschlüpfen, zuschnüren – fertig ist der Streetstyle-Look mit einem noblen Touch à la Wimbledon.

Ein besonders spannendes Modell der heutigen Zeit ist der „Mid Cut VL Neo Hoops Mid W“ von Adidas in der beliebten 80er-Jahre-Variante des „Basketball-Schuhs“. Er führt die Designidee von damals gekonnt fort, indem er schmaler geschnitten, leichter gebaut und deutlich moderner im Auftritt ist. Man könnte auch Tennis in ihm spielen, so bequem und leuchtend weiß ist er. In der hier gezeigten Version mit den drei typischen schwarzen Streifen und dezenten „Luftlöchern“ an der Kappe strahlt der Neo Hoops im weichen Leder, das teilweise synthetisch beschichtet ist. Sein halbhoher gepolsterter Schaft und das Innere sind aus leicht perforiertem „Mesh“-Textil gefertigt, während die Sohlen aus weißem flexiblen Gummi bestehen. Leder und Mesh sorgen für eine gute Belüftung auch an wärmeren Tagen, so dass es sich beim Neo Hoops um einen vor allem für die Frühjahrssaison geeigneten Frauen-Sneaker handelt. In der hier gezeigten Ausführung, aber auch in anderen Varianten kostet der Neo Hoops rund 60 Euro.

Adidas Mid Cut VL Neo Hoops Mid W

Früher wurden weiße Sneaker ja am liebsten zu Moonwashed-Röhrenjeans oder Hosen aus Ballonseide getragen. Zum Glück wurde die Moonwashed durch die dunkelblaue Skinny Jeans ersetzt und die Ballonseide in die ewige Verdammnis geschickt. Heutzutage kombiniert man die weißen Sneaker gerne zu Trenchcoat und T-Shirt – fertig ist der Understatement-Look der Neuzeit. Leichtfüßig lassen sich im „Mid Cut VL Neo Hoops Mid W“ auch lange Strecken bewältigen, während die leuchtend weißen Schnürsenkel die Schuhe individuell an den Fuß anpassen. Im hinteren Bereich des Schafts ist der Adidas-Schriftzug auf ein silber glänzendes Label gedruckt, während Ziernähte und Leder-Overlays der Oberfläche Struktur verleihen. Was noch auffällt: Selten sieht ein Turnschuh so cool aus, wenn er frisch aus der Verpackung kommt. Alles in allem ist der Neo Hoops bequem, formschön und anpassungsfähig. Ein Basic-Teil, das Freude macht. Und uns unser 80er-Jahre-Trauma beinahe vergessen lässt.

 

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Das liebste Stück der Frau

Bucket Bag HM Schwarz
Beuteltasche schwarz
H&M

Auch wenn es die Männer oft zur Verzweiflung treibt: Das liebste Stück der Frau ist und bleibt (meistens) ihre Tasche. Die panische Suche nach dem Portemonnaie und das scheinbar sinnlose Herumwühlen werden allerdings spätestens dann kompensiert, wenn die Tasche als spontaner Unterschlupf für heimatlose Männer-Utensilien wie Fotokameras oder Autoschlüssel dient. Der dankbare Blick des Mannes bestätigt, wie unverzichtbar und wertvoll so eine Tasche sein kann. Mit dieser wichtigen Erkenntnis im Hintergrund soll heute ein Klassiker besprochen werden: die Beutelbag.

Ein hübsches Exemplar findet sich aktuell in der neuen Kollektion von H&M. Bei der „Buckettasche“, wie sie vom Unternehmen genannt wird, handelt es sich um eine Schultertasche der Größe 26 x 32 cm, die durch einen Kordelzug verschlossen wird, der wiederum mit kleinen rechteckigen Goldelementen an den Enden verziert ist. Golden sind auch die Ösen und die Halterungen des breiten, mit Zierstich umnähten Schulterriemens. Allerdings in eher zurückhaltender Form und nicht zu stark glänzend. Tasche und Riemen bestehen aus gemasertem Lederimitat, das sich recht stabil anfühlt. Bei der hier gezeigten Variante in Schwarz – denn es gibt die Bag auch noch in Puderbeige – sorgt die Innenverkleidung im hautfarbenen Kunstleder für einen edlen Kontrast und zusätzliche Stabilität. Kostenpunkt: 24,99 Euro.

Bucket Bag HM Schwarz

Tierfreunde betrachten Kunstleder aus vielen guten Gründen als Segen, dennoch ist das Material nicht jedermanns Sache. Oft sind Taschen, die wie die „Bucket Bag“ aus Polyurethan gefertigt wurden, zu weich, zu undefiniert oder zu geruchsintensiv. Anders bei der Tasche von H&M: Sie „duftet“ neutral, und alle Utensilien lassen sich im stabilen Innenraum genauso schnell wiederfinden wie sie hineingeworfen wurden. Tatsächlich erinnert die Bag funktional an einen „bucket“, also Korb, während sie rein optisch betrachtet ein Beutel ohne Tendenz zum Zusammensacken ist. Die beliebte klassische Form ist edel-sportiv und passt sich vielen unterschiedlichen Looks an. Der Korb wiederum erinnert uns an die Zeit, in der wir als Kinder Blumen pflückten …

Bucket Bag HM Schwarz

Aber die „Bucket Bag“ kann noch mehr: An einem schmalen Riemen ist innen eine kleine schwarze Tasche befestigt, die per Zipper verschlossen wird und mit einer Größe von 13 x 18 cm durchaus als Cosmetic Bag dienen kann. Selbstverständlich sind dort auch Geld oder Schlüssel gut aufgehoben. Insgesamt ein schönes Zusatz-Tool, das überzeugt. Gefertigt wurde die Tasche – wie sollte es anders sein – in China. Da jedoch Material, Verarbeitung und Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen, freuen wir uns über ein stylisches Accessoire, das im Handumdrehen eine Extraportion Glamour in den Alltag bringt.